Fragen im Trauerfall

Foto: "Trauernder Engel" - Bestattungshaus ZEITLOS Herford | Bestattungen & Bestattungsvorsorgen Rundum-Service im Raum Herford, Hiddenhausen, Minden, Bielefeld, Osnabrück bis Hannover 05221 1769230

Der Trauerfall - wir sind an Ihrer Seite: Bestattungshaus ZEITLOS Herford


Fragen im Trauerfall - Fragen Sie uns alles, was Sie bewegt...

  • Wie lange darf ich bei einem Todesfall den Verstorbenen noch zu Hause behalten?

In vielen Bundesländern erlaubt es das Gesetz, einen Leichnam auf Wunsch bis zu 36 Stunden nach Eintritt des Todes zu Hause zu behalten und ihn dort auch aufbahren zu lassen. Sprechen Sie uns am besten frühzeitig an, dann können wir Ihnen sagen, welche Frist in Ihrem Fall gilt – und unter welchen Umständen gegebenenfalls eine Verlängerung möglich ist. Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei den notwendigen hygienischen Maßnahmen.

 

  • Darf ich meinen verstorbenen Angehörigen berühren?

Ja, in der Regel ist es vollkommen ungefährlich, einen Toten zu berühren.

Nur wenn der Verstorbene vor seinem Tod eine gefährliche, ansteckende Krankheit hatte, sodass Sie bereits zu Lebzeiten keinen direkten Kontakt haben konnten, sollten Sie auch nach dem Tod von Berührungen absehen. Im Zweifel erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuletzt behandelnden Arzt. Wenn Sie sich jetzt fragen: Und was ist mit dem Leichengift? Keine Sorge, das gibt es gar nicht. Als „Leichengift“ werden fälschlicherweise die Ptomaine bezeichnet, die bei einsetzender Verwesung freigesetzt werden. Sie sind verantwortlich für den Leichengeruch, der bei einigen Verstorbenen auftritt, haben jedoch keine gesundheitsgefährdende Wirkung.

 

  • Kann ich Kinder mit zur Beerdigung bzw. zur Abschiednahme am offenen Sarg bringen?

Jedes Kind reagiert anders, aber grundsätzlich empfehlen wir vom Bestattungshaus Zeitlos, Kinder mit zur Beerdigung zu bringen.

Auch wenn sie nicht alles verstehen, möglicherweise überfordert sind oder sich vielleicht sogar zwischendurch langweilen – sich in der Zeit der Trauer ausgegrenzt zu fühlen, würde in jedem Fall schwerer wiegen. Denn das, was wir nicht kennen und nicht verstehen, macht den Großen wie den Kleinen häufig Angst. Bedenken Sie auch: Der Abschied ist ein einmaliger unwiederbringlicher Moment und ein wichtiger Schritt in der Trauerverarbeitung, der helfen kann, den Verlust zu akzeptieren. In unser langjährigen Arbeit als Bestatter haben wir gelernt, dass die Erwachsenen gerade im Umgang mit dem Tod noch viel von Kindern lernen können. Sie gehen oftmals ganz natürlich mit dem Tod um und begreifen ihn als etwas, was zum Leben eben dazugehört und irgendwann eintritt.

 

  • Kann die Asche des Verstorbenen vertauscht werden?

Nein, denn jeder Leichnam wird einzeln kremiert. Die Asche wird anschließend sofort in eine Aschenkapsel gefüllt und versiegelt. Vor der Einäscherung wird außerdem ein Schamottstein mit einer eingravierten Identifikationsnummer in den Sarg gelegt.

Anhand dieses feuerfesten, gekennzeichneten Steins kann die Asche eindeutig zugeordnet werden.

 

  • Ich habe bestimmte Vorstellungen zu meiner eigenen Beerdigung – wie kann ich das festlegen?

Wenn Sie besondere Wünsche für die eigene Bestattung haben, sollten Sie grundsätzlich frühzeitig mit Ihren Angehörigen darüber reden. Zudem empfiehlt sich eine Bestattungsvorsorge. Mit Ihrem persönlichen Vorsorgeberater beim Klotz Beerdigungs-Institut können Sie Ihre Ideen zu Abschiednahme und Beerdigung besprechen und dann sämtliche Details vertraglich mit ihm festlegen. Wir werden dann später bei Ihrer Bestattung alles nach Ihren Wünschen ausführen. Gerade bei ganz persönlichen Wünschen ist eine Bestattungsvorsorge ratsam, damit es unter den Hinterbliebenen nicht zu Unstimmigkeiten kommt, welche Form der Verabschiedung Ihnen am ehesten gerecht wird.

 

  • Ist eine finanzielle Bestattungsvorsorge wirklich notwendig?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, seine Bestattungswünsche finanziell im Rahmen der Bestattungsvorsorge abzusichern, denn das hierbei zurückgelegte Geld ist für Ihre spätere Bestattung zweckgebunden und sicher vor dem Zugriff Dritter wie etwa dem Sozialamt.

Darüber hinaus schützen Sie durch die finanzielle Bestattungsvorsorge Ihre Angehörigen vor den Kosten der Beerdigung und können sicher gehen, dass Ihre Wünsche rund um die eigene Beerdigung später auch garantiert umgesetzt werden. Schließlich sind die Kosten für eine Bestattung nicht unerheblich. Der Preis setzt sich zusammen aus den Kosten für unsere Arbeit als Bestatter, aus den Gebühren für Ämter, Arzt, Friedhof und – bei einer Einäscherung – für das Krematorium. Hinzu kommen die Kosten für den Steinmetz, die Grabpflege, den Trauerdruck, den Blumenschmuck sowie für die Bewirtung nach der Trauerfeier. Da kommt einiges für die Hinterbliebenen zusammen. Die tatsächliche Höhe der Bestattungskosten richtet sich dabei nach Ihren persönlichen Wünschen für die Ausgestaltung der Trauerfeier und Beerdigung.

 

  • Welche Patientenrechte habe ich am Lebensende und wie kann ich meinen letzten Willen festhalten?

Neben der Bestattungsvorsorge sollten Sie auch darüber nachdenken, Ihren letzten Willen festzulegen und Ihre Patientenrechte zu regeln. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat auf seiner Website ein barrierefreies Portal eingerichtet, auf dem Sie ausführliche Informationen zum Thema Patientenrechte aber auch zu Testament, Erbrecht & Co. finden.

 

Einen ersten Überblick erhalten Sie auch schon auf unserer Website – beim Thema Bestattungsvorsorge haben wir erste Informationen zu Testament, Erbrecht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht übersichtlich für Sie zusammengestellt. Für eine weiterführende, rechtsichere Beratung, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder  Notar.

 

  • Was gehört zum Trauerdruck und kann ich die Traueranzeige auch selbst gestalten?

Zum Trauerdruck gehören Anzeigen, die in der Tagespresse geschaltet werden, Trauerbriefe, Einladungen zum Trauerkaffee und Danksagungen, die Sie persönlich verschicken, und Sterbebildchen,

die bei der Trauerfeier ausgelegt oder verteilt werden. Welche Formen des Trauerdrucks Sie nutzen möchten, entscheiden Sie. Gerne geben wir vom Bestattungshaus Zeitlos  Ihnen Anregungen und übernehmen die Umsetzung.

 

  • Was ist ein Online-Gedenkportal?

Ein Online-Gedenkportal bietet Ihnen die Möglichkeit, den Verstorbenen auf vielfältige Weise zu ehren und gemeinsam mit Angehörigen, Freunden und Bekannten Erinnerungen zu teilen.

Das Bestattungshaus Zeitlos richtet für Ihren verstorbenen Angehörigen eine persönliche Gedenkseite ein. Hier können Sie und alle Menschen, die mit Ihnen trauern, zu jeder Zeit und von überall auf der Welt Kerzen entzünden und Worte des Gedenkens hinterlassen oder Fotos aus dem gemeinsamen Leben teilen. Außerdem können wir hier auch noch einmal die Traueranzeige veröffentlichen.

Früher gab es gerade bei der Traueranzeige in der Tagespresse zahlreiche Konventionen.

Inzwischen wird es jedoch immer beliebter, auch eigene Text- und Bildideen oder Gestaltungsvorschläge einzubringen. Allein bezüglich des Formats, sind wir an die Vorgaben der örtlichen Zeitungen gebunden.

Bei der Gestaltung von Trauerdruck, den Sie persönlich verschicken, haben Sie natürlich vollkommen freie Hand.

Selbstverständlich übernehmen wir für Sie auch das Adressieren der Umschläge, das Kuvertieren und das Versenden der Trauerbriefe.

 

  • Trauernden zur Seite stehen...

Sehen Sie den Abschied als Anfang. Was viele nicht wissen: Nach der Bestattung beginnt für die Hinterbliebenen erst die eigentliche Trauerarbeit. Vorher gab es meist viel Ablenkung durch die Organisation der Trauerfeier und die vielen Entscheidungen, die getroffen werden mussten. Nun brauchen die Betroffenen besondere Zuwendung, denn Sie haben den Kontakt zu sich selbst verloren und sind sehr verletzbar. Aus Scham reagieren viele mit Rückzug, obwohl sie eigentlich Nähe bräuchten.

 

Helfen Sie Trauernden, sich selbst und ihre Bedürfnisse wieder wahrzunehmen:

  • Signalisieren Sie Gesprächsbereitschaft.
  • Hören Sie zu und zeigen Sie echtes Interesse.
  • Fragen Sie, wie Sie helfen können.
  • Versuchen Sie vorsichtig über Berührung Kontakt herzustellen.
  • Geben Sie Ihre eigene Unsicherheit offen zu.
  • Respektieren Sie den Wunsch, allein zu sein, aber bleiben Sie dran.
  • Ertragen Sie auch ungewöhnliche Reaktionen und heftige Gefühle.
  • Animieren Sie zu einem geregelten Tagesablauf.
  • Pflegen Sie gemeinsame Rituale.
  • Haben Sie Geduld.

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