Abschiednahme

Foto: "Abschiednahme" Bestattungshaus Herford ZEITLOS |  Bestattungen im Raum Herford, Hiddenhausen, Bielefeld, Osnabrück bis Hannover

Übersicht: unser Leistungsspektrum rund um die Bestattung

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Am Ende der Reise in guten Händen

Foto: Schmetterling auf Rapsblüte - am Ende der Reise gut angekommen | Bestattungshaus Herford ZEITLOS

„So einzigartig der Mensch – so auch sein Abschied.“

 

Im Trauerfall gehören wir als Bestatter in Herford - Hiddenhausen - Bielefeld Osnabrück bis Hannover zu den ersten Ansprechpartnern.

Das bringt eine besondere Verantwortung für uns mit sich – denn es gehört viel Vertrauen dazu, sich in einer so emotionalen Situation einem Dritten zu öffnen.

Es fällt vielen Menschen leichter, den Tod eines Angehörigen zu begreifen, wenn sie sich wirklich ganz bewusst von ihm verabschieden.Der Abschied von einem geliebten Menschen ist eine sehr persönliche Sache – schließlich spiegelt sich hier ein ganzes Leben wider.

 

Wir, das Bestattungshaus Zeitlos , möchten dem Tribut zollen, indem wir Ihnen zahlreiche Möglichkeiten an die Hand geben, um Ihre Gefühle und Ihre Anerkennung gegenüber dem Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen. Ihr Abschied ist ein ganz besonderer. Und wir tragen Sorge dafür, dass er sich von jedem anderen Abschied unterscheidet.

 

Wir machen das Leben und das Wesen dieses wunderbaren Menschen in jedem Moment der Trauerfeierlichkeiten sichtbar. Das letzte mal die Hand halten oder der letzte Blick auf den Verstorbenen. Auch heutzutage ist es möglich, sich bei einer Aufbahrung, von einem geliebten Menschen zu verabschieden. Der Verstorbene wird für die Aufbahrung gewaschen, eingekleidet und kosmetisch behandelt, so dass eine Abschiednahme stattfinden kann. Für die Bewältigung der Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen ist es für viele Angehörige sehr hilfreich, sich vom Verstorbenen am offenen Sarg zu verabschieden, sie oder ihn noch ein letztes Mal zu sehen und zu berühren, um den Tod des anderen wirklich zu begreifen und annehmen zu können und letzte Dinge noch einmal von Angesicht zu Angesicht sagen zu können.

Warum uns die professionelle hygienische Versorgung so wichtig ist

Uns liegt es sehr am Herzen, es Ihnen zu ermöglichen, den Verstorbenen noch einmal sehen zu können und Ihnen beim letzten Abschied am offenen Sarg ein unvergessliches Andenken und eine gute Erinnerung mitzugeben.

 

Damit eine solche Abschiednahme für Sie als Angehörige ein Sie in ihrer Trauerarbeit unterstützender Moment wird, ist ein hohes Maß an professionellem Können und Pietät notwendig. Wir können Ihnen eine gut vorbereitete, kompetent und würdevoll durchgeführte, offene Aufbahrung ermöglichen, die die Beziehung zwischen Ihnen als Hinterbliebenen und dem Verstorbenen menschlicher gestaltet. Der Verstorbene wird so von uns hergerichtet und versorgt, dass der Körper in einem hygienisch und ästhetisch würdigen Zustand ist. Bei dieser sogenannten hygienischen Versorgung werden zunächst gegebenfalls vorhandene Pflaster, Verbände, aber auch Windeln und Kanülen entfernt und darauf der Körper und das Haar gereinigt und ggf. gewaschen. Im Anschluss erfolgt, wenn nötig, eine Wundversorgung und das Haar wird gerichtet. Auch eine Rasur kann durchgeführt werden. Der Körper wird mit einer speziellen Creme eingecremt und massiert, um ggf. die Totenstarre zu lösen und einer auftretenden Austrocknung der Haut entgegenzuwirken. Mithilfe besonderer Kosmetik für Verstorbene können nach dem Tod auftretende Hautverfärbungen verdeckt werden. Zum Abschluss wird der Verstorbene mit seiner eigenen Kleidung oder einem Sterbehemd eingekleidet und im Sarg auf ein Kissen mit einer Decke eingebettet und würdevoll aufgebahrt.

 

Gerne bahren wir den Verstorbenen auch bei Ihnen zu Hause auf und stehen an Ihrer Seite, wenn der Sarg geschlossen wird. Wir sprechen mit Ihnen ab, wann wir die Abholung durchführen und ob wir den Verstorbenen in unsere Räumlichkeiten oder zu einem gewünschten Friedhof bringen sollen.

Kinder & Tod

 

 

Immer wieder behaupten Eltern, Lehrer und Erzieher, ein Kind sei zu jung, um zu verstehen, was Tod bedeutet. Sie wollen es vor der Realität des Todes schützen und nicht mit etwas belasten, das es ihrer Meinung nach noch gar nicht erfassen kann.

Doch Kinder nehmen viel mehr wahr, als Erwachsener denken, nicht immer konkret, aber auch Stimmungen, diffuse Emotionen und Ängste können Kinder aufnehmen. Werden diese nicht erläutert und erklärt, können die Kinder verwirrt sein, da sie etwas spüren, was sie nicht verstehen.

Kinder haben oft eine sehr natürliche Beziehung zum Tod, die nicht selten aus der arglosen Neugier heraus entsteht. Kinder sind unbelastet. Sie gehen unvoreingenommen an Sachen heran und haben noch keine Tabus, Regeln und Sichtweisen verinnerlicht. Sie agieren häufig instinktiv und akzeptieren den Tod als einen natürlichen Bestandteil der Lebenskette: Eine Sichtweise und Einstellung, die der Erwachsene meist später verlernt haben wird.

Kinder haben ein anderes Zeitgefühl und keinen Begriff von Endgültigkeit, dies ändert sich im Laufe der Zeit und daher unterliegen kindliche Vorstellungen vom Tod auch einem fortlaufenden Reifungsprozess.

Wie können wir mit dem Thema umgehen, um dem Kind natürlich und neutral zu erklären, was es mit dem Thema Tod auf sich hat?
Wichtig ist es, auf das Kind einzugehen, sich Zeit für die Fragen des Kindes zu nehmen und diese auch aus der Perspektive des Kindes zu betrachten. Die Antworten sollten ehrlich sein und man sollte sich nicht hinter Floskeln verstecken. Erklären Sie dem Kind die Natürlichkeit des Todes und auch die eventuelle Notwendigkeit des Trauerns. Reden Sie über die Endlichkeit des Seins, aber auch über die Nachhaltigkeit, dass ein Leben, auch wenn es zu Ende ist, Auswirkungen hat und somit der Verstorbene in einer Form immer in Erinnerung bleibt.

Mit Beschreibungen und Bildern kann Kindern die Situation häufig besser verständlich gemacht werden. Das Kind sollte jetzt besonders spüren, dass es geliebt wird und seine Fragen wichtig und sinnvoll sind. Kleine Rituale wie z.B. der Besuch des Grabes und das Anzünden von Kerzen können aktiv das Trauern unterstützen.
Trauerarbeit mit dem Kind zusammen kann eine Hilfe für alle Beteiligten darstellen. Gehen Sie mit dem Thema offen um, das Verdrängen dieser Thematik kann im Kind Ängste und Unsicherheiten auslösen, die den Umgang mit Tod und Trauer im weiteren Leben erschweren können.

  • Was Sie tun bzw. vermeiden sollten:
    • Das verstehst Du noch nicht”, “Dafür bist Du noch zu klein”. Diese Sätze können gerade bei Kindern zu Verunsicherungen, Ängsten und falschen Vorstellungen führen.
    • Benutzen Sie klare, eindeutige und für Kinder verständliche Worte, wenn Sie über Tod und Sterben sprechen.
    • Oma ist friedlich eingeschlafen”. Dies ist vor allem für kleinere Kinder keine geeignete Formulierung. So können Ängste vor dem Einschlafen entstehen.
    • Erklären Sie den Unterschied zwischen schlafen und tot sein.
    • Gott hat Opa so lieb gehabt, dass er ihn zu sich geholt hat.” Dies vermittelt den Kindern ein falsches und teilweise Angst machendes Bild.
    • Versuchen Sie, innerhalb der Familie eine einheitliche Erklärung für die Kinder zu finden. Es verunsichert Kinder, wenn die Oma sagt: “Opa ist auf dem Friedhof”, während Sie Ihrem Kind vermitteln: “Opa ist im Himmel”.
    • Kinder ab dem Vorschulalter können (abhängig von der Entwicklung) bereits sehr gut formulieren, was sie tun möchten oder nicht. Entscheiden Sie deshalb nicht über die Kinder hinweg, wenn es bei einem Todesfall um Abschiednehmen und die Teilnahme an der Beerdigung geht.
    • Kindgerechte Information ist ganz wichtig, vor allem dann, wenn Kinder mit zu einer Beerdigung genommen werden. Erklären Sie Ihrem Kind vorher (!) wie es dort aussieht, wie es sich anfühlt, was gemacht wird und warum.

 

 

  • Bereiten Sie sich auf typische Kinderfragen vor:
    • Was ist, wenn Oma wieder aufwacht?
    • Friert denn Opa nicht in dem kalten Sarg?
    • Warum werfen die Leute Erde auf den Sarg?
    • Was passiert, wenn Oma stirbt?
    • Kommt sie dann in den Himmel?
    • Wieso ist Opa gestorben?
    • Kommt er niemals wieder?
    • Kann ich / könnt Ihr auch sterben?

 

Am aller wichtigsten jedoch ist, dass Sie aufrichtig zu Ihren Kindern sind. Kinder spüren sehr genau, wenn wir ihnen etwas verheimlichen oder ihnen nicht die Wahrheit sagen. Es ist besser, ehrlich zuzugeben, dass man selbst keine Erklärung oder Antwort hat. Und vergessen Sie nicht: Ihr Verhalten prägt Ihre Kinder. Wenn Sie selbst ein ‘schwieriges’ Verhältnis zum Tod haben, wird sich das sehr deutlich auf Ihre Kinder übertragen.
Erklären Sie Ihre Gefühle auch Ihren Kindern.